1 neue Woche, 7 neue Gründe. Drei.

Meine Twitter-Aktion zur Unterstützung von AugenhöheWege: Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen neuen Grund, das neue Filmprojekt des Augenhöhe-Teams zu unterstützen. Heute, am drittenTag, kommt

Grund Drei: Der erste Film wirkt

Das kann ich einerseits von mir selbst bestätigen, aber auch aus den vielen Gsprächen, die ich mit vielen Menschen in den letzten 12 Monaten geführt habe.

Wie zeigt sich die Wirkung? Eins ist irgendwie immer gleich. Wenn du Menschen fragst: „Was hat der Film dir gebracht?“, fangen die Augen an zu leuchten und die Menschen sagen: „Genau so sollte es sein. So wünsche ich mir das auch.“ Wenn du dann weiter fragst: „Was denn?“, werden die Antworten unterschiedlich, weil jeder eine andere Sehnsucht hat, die aber im Film befriedigt wird. Und das ist total spannend.

Was hat der Film mir gebracht? Ich habe gelernt, dass ‚Augenhöhe‘ genau das Führungsverhalten beschreibt, das ich spüre und im Dialog mit meinen Kollegen umsetzen möchte. Ich habe bisher nicht gelernt, das genau zu beschreiben, aber ich habe gelernt, mein Führungsverhalten daraufhin zu prüfen, ob es sich nach Augenhöhe anfühlt.

Für einen Kopfmenschen wie mich ist das eine ziemliche Herausforderung, nicht genau beschreiben oder in ein Modell gießen zu können, wie ich arbeiten möchte. Natürlich fallen mir Versatzstücke ein wie „Verantwortung übertragen“, „Kollege statt Chef sein“, „Anerkennung zeigen“, „füreinander da sein“, „…“, aber das kratzt nur an der Oberfläche. Ich habe aber aus Gesprächen mit anderen gelernt, dass es oft reicht, von einem Umgang auf Augenhöhe zu sprechen, und man hat das Gefühl eines Einvernehmens. Ziemlich cool!

Dass ich das so empfinden und in einem Wort ausdrücken kann, verdanke ich nicht zuletzt dem Augenhöhe Film-Team. Deshalb bin ich jetzt auch mehr als neugierig, was ich aus dem zweiten Film lernen werde.

Und das kann ich natürlich nur, wenn das Funding zusammenkommt. Also tragt fleißig bei – ihr profitiert auf jeden Fall auch!

Noch nicht ganz überzeugt? Dann schaut doch mal hier oder wartet zur Not auf meinen Grund Vier. Morgen.

1 neue Woche, 7 neue Gründe. Drei. Preview. :-)

Meine Twitter-Aktion zur Unterstützung von AugenhöheWege: Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen neuen Grund, das neue Filmprojekt des Augenhöhe-Teams zu unterstützen. Heute, am drittenTag, kommt

Grund Drei: Der erste Film wirkt

Das kann ich einerseits von mir selbst bestätigen, aber auch aus den vielen Gesprächen, die ich mit vielen Menschen in den letzten 12 Monaten geführt habe.

Wie zeigt sich die Wirkung? Das lest ihr morgen auf meinem Blog.Falls euch das zu lästig ist, jedes Mal aus Twitter hierher zu klicken, könnt ihr meinem Blog auch folgen. Probiert’s mal – tut gar nicht weh!

1 neue Woche, 7 neue Gründe. Zwei.

Meine Twitter-Aktion zur Unterstützung von AugenhöheWege: Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen neuen Grund, das neue Filmprojekt des Augenhöhe-Teams zu unterstützen. Heute, am zweiten Tag, kommt

Grund Zwei: Der erste Film erklärt nichts

…und will auch gar nichts erklären. Er will einfach nur zeigen, wie Unternehmen auf Augenhöhe agieren. Und das ist seine große Stärke. Ich habe heute noch einmal durch eine Reihe von Beiträgen aus der letztjährigen Aktion geblättert und bin immer noch verblüfft, wie die Idee für den Film entstanden ist – und wie sie funktioniert:

Das Team versuchte, beobachtbares Verhalten auf Augenhöhe zu beschreiben und tat sich damit schwer. Bis einer auf die Idee kam: „Moment – wenn es um beobachtbares Verhalten geht. warum beobachten wir es nicht einfach und filmen es, anstatt zu versuchen, es in Worte zu fassen?“ Wen die Historie interessiert, der kann sie z.B. in einem Interview mit Daniel Trebien nachhören.

Der große Charme dieses Filmprojekts ist, dass auf diese Weise gar kein Widerspruch entstehen kann: da er nichts erklärt, kannn auch niemand anderer Meinung sein. Er zeigt – und dadurch ist jeder Zuschauer eingeladen, seine Beobachtungen selbst zu deuten. Wirklich spannend finde ich, dass jeder Zuschauer (zumindest jeder, mit dem ich bisher gesprochen habe, und das sind ziemlich viele) in den gezeigten Situationen Augenhöhe erkennt. Das sind oft sehr bewegende Momente.

Ich bin sicher, dass auch der zweite Film auf die gleiche Weise wirkt und dass er deshalb genauso wichtig sein wird wie der erste.

Das klappt aber nur, wenn das Funding zusammen kommt. Auch dein Beitrag zählt. Schau mal nach, wie du beitragen kannst:

https://www.startnext.com/augenhoehewege

Noch nicht überzeugt? Dann komm doch einfach morgen nochmal vorbei und lies Grund DREI.

1 neue Woche, 7 neue Gründe. Eins.

Meine Twitter-Aktion zur Unterstützung von AugenhöheWege: Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen neuen Grund, das neue Filmprojekt des Augenhöhe-Teams zu unterstützen. Heute, am ersten Tag, kommt

Grund Eins: Der erste Film ist fertig geworden

Klingt banal, ist aber gar nicht so selbstverständlich. Nicht nur ist letztes Jahr – für Viele überraschend – die notwendige Funding-Summe zusammengekommen, sondern ist das Projekt dann auch innerhalb der geplanten Zeit umgesetzt worden und der Film kam am 30. Januar 2015 im Museum der Arbeit in Hamburg zur Uraufführung. Und ist seitdem dutzendfach in Deutschland und der Welt aufgeführt und diskutiert worden.

Ich bin also ziemlich sicher, dass auch der zweite Film finanziert und fertig wird. Wer also darüber nachdenkt, das Projekt zu unterstützen, kann sicher sein, dass seine Unterstützung das geplante Ziel erreicht.

Falls das noch nicht überzeugt, hilft morgen vielleicht Grund Zwei.

Eine Woche, sieben Gründe

Oder: warum es sich lohnt, AugenhöheWege zu unterstützen

Letztes Jahr bin ich auf Twitter einem kleinen Projekt begegnet, das von einer kleinen Gruppe mir unbekannter Menschen vorgestellt wurde: diese Menschen versuchten, mittels Crowdfunding Geld für einen Film einzusammeln, der zeigen sollte, wie Unternehmen und Mitarbeiter gut miteinander umgehen. Für mich war zu dem Zeitpunkt Twitter neu, Crowdfunding kannte ich ebenfalls nicht und unter dem Projekt konnte ich mir auch nicht wirklich etwas vorstellen – dennoch blieb ich hängen. Warum?

Es war der Name des Projekts: ‚Augenhöhe – Film und Dialog‘.

  • Der Begriff ‚Augenhöhe‘ schien genau zu beschreiben, wie ich mir das Verhältnis zwischen mir une meinen Mitarbeitern vorstelle
  • ‚Film‘ klang spannend und verwegen zugleich: nicht beschreiben, wie Augenhöhe funktioniert, sondern es sichtbar machen
  • Und ‚Dialog‘ klang ebenfalls verführerisch, da ich seit jeher der Überzeugung bin, dass ein Austausch mit Vielen bessere Ergebnisse liefert, als alleine vor sich hin zu hirnen

Ich wollte mehr wissen und überwies einen ersten kleinen Betrag. Der Rest ist Legende.🙂

Das Augenhöhe-Team und eine wachsende Zahl von Unterstützern brachte eine Vielzahl unterschiedlicher Aktionen auf den Weg, um das Projekt bekannt zu machen und weiter Unterstützer zu finden. Einer meiner Beiträge hieß ‚1 Woche, 7 Gründe‘. Eine Woche lang brachte ich jeden Tag einen neues Argument, warum sich die Unterstützung des Projekts lohnt.

Jetzt, ein Jahr später, macht sich das gleiche Team auf, einen zweiten Film zu drehen und diesen auch wieder durch Crowd Funding zu finanzieren. Für mich Anlass, Bilanz zu ziehen und mir die Frage zu stellen: sollte das zweite Filmprojekt auch wieder unterstützt werden? Diese Frage einfach mit „ja“ zu beantworten ist richtig, aber ein bisschen einfach. Deshalb startet also diese Woche meine Aktion

Eine neue Woche, sieben neue Gründe

Letztes Mal bin ich mit sieben kurzen Tweets ausgekommen, dieses Mal möchte ich immer auch ein bisschen zurückblicken und das Geschehen der letzten 12 Monate aus meiner persönlichen Perspektive beleuchten. Deshalb werden meine sieben neuen Beiträge ein bisschen ausführlicher ausfallen. Also veröffentliche ich sie hier in meinem Blog und verlinke sie auf Twitter.

In diesem Sinne: die Kniebeugen zum Aufwärmen sind gemacht, die Vorrede ist geschrieben und die ersten beiden guten Gründe habe ich im Kopf. Beste Voraussetzungen, morgen den ersten guten Grund zu veröffentlichen. Stay tunded!🙂

Wer so lange nicht warten kann und das Projekt gleich unterstützen möchte, kann das jetzt sofort hier tun. Dass das sinnvoll und lohnend ist, steht für mich völlig außer Frage.

AugenhöheWege

Wie lässt sich die digitale Reife eines Unternehmens messen?

Der Impuls entstand gestern in der Zukunftswerkstatt „HR Management im digitalen Unternehmen“: lässt sich die digitale Reife von Individuen oder Organisationen messen? Etwa durch ein Self Assessment? Vielleicht ist der Begriff der digitalen Reife noch unscharf, aber gemeint ist: wie fit sind Unternehmen und ihre Mitarbeiter für die Herausforderungen durch die digitale Transformation? Wie fit sind vor allem die Treiber, also diejenigen, die den Weg in die Zukunft gestalten und Menschen und Unternehmen mitnehmen müssen?

Harald Schirmer hat dazu ein Modell skizziert (der entsprechende Beitrag öffnet sich durch Klick auf den Link), das ich hier ein wenig weitergedacht habe:

Modell Digital Maturity

Wie Harald Schirmer bitte auch ich um Feedback: Erschließt sich das Modell? Ist die Idee, anhand der Elemente in den Kästchen 2 und 3 eine Art Self Assessment zu entwickeln? Feedback gerne hier oder auf Twitter an mich. Ich bin gespannt!

Wie führt man einen erfolgreichen Dialog über Potentialentwicklung mit Mitarbeitern?

Diese Frage bekam ich gestern auf Twitter gestellt. Natürlich gibt es dazu keine allgemeingültige Antwort oder gar eine Art ‚Kochrezept‘. Die Literatur zum Thema ist unübersehbar. Dennoch versuche ich mich an ein paar einfachen Empfehlungen.

Allein die Frage zu stellen ist ein erster wichtiger Schritt. Viele Unternehmen und Führungskräfte machen sich keine Gedanken darüber, ob und wie ein Dialog mit ihren Mitarbeitern  (hier und im folgenden verwende ich im Interesse der Lesbarkeit die männliche Formulierung. Gemeint sind immer Männer und Frauen. Bei Ausnahmen weise ich darauf hin.) über Entwicklungsmöglichkeiten Sinn macht, andere halten das für überflüssig. Aber auch für dieses Thema gilt der Spruch von Mark Twain: „Wer nicht genau weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“ Will heißen: wenn Unternehmen und Mitarbeiter keine gemeinsame Vorstellung davon entwickeln, wo und wie der Mitarbeiter seine Fähigkeiten, Potentiale und Neigungen sinnvoll einbringen kann und welche Erwartungen das Unternehmen an ihn hat, dann ist das Risiko recht hoch, dass Ressourcen vergeudet werden, dass Unternehmen und Mitarbeiter sich ‚auseinanderleben‘ und irgendwann trennen – schlicht, dass die Zusammenarbeit ineffizient ist.

Ich empfehle für Potentialgespräche einen dreistufigen Aufbau wie in der Grafik dargestellt:

Blick nach innen

Zunächst sollte dem Mitarbeiter Gelegenheit gegeben werden, nach innen zu schauen. Er sollte sich seiner Fähigkeiten, Kompetenzen, Erfahrungen und Erfolge sowie seiner Ziele, Interessen, Neigungen und Werte bewusst sein und sie beschreiben können. Dazu gibt es einen Reihe von Tools, z.B. Self Assessment-Instrumente, die sich dafür eignen. Hilfreich ist die Zusammenarbeit mit einem neutralen und erfahrenen Coach oder Berater, der den Erkenntnisprozess und das ‚In-Worte-fassen‘ unterstützt und den Mitarbeiter auf das Gespräch mit seinem Vorgesetzten vorbereitet.

Mit den nachfolgenden Blick nach außen beginnt das eigentliche Potentialentwicklungsgespräch. Das Unternehmen ist in der Regel nicht an der allgemeinen Potentialentwicklung seiner Mitarbeiter interessiert, sondern möchte die Potentiale für sich nutzen, um dadurch den Unternehmenserfolg zu verbessern. Deshalb muss der Mitarbeiter verstehen, welche Ziele das Unternehmen verfolgt, welche Herausforderungen entstehen und welche Fähigkeiten und Kenntnisse die Mitarbeiter haben oder entwickeln sollten, um diese Ziele zu unterstützen und Herausforderungen zu lösen. Ebenso soll er erkennen können, was das Unternehmen ihm im Gegenzug dafür bietet: Aufgaben, Rollen, Verantwortung, Kompensation. In diesem Teil des Gesprächs bekommt der Mitarbeiter also die Gelegenheit, seine eigenen Fähigkeiten und Ziele mit dem Bedarf und dem Angebot des Unternehmens abzugleichen.

Der dritte Teil, also der Blick nach vorne, entspricht einem Zielvereinbarungsgespräch. Vorgesetzter und Mitarbeiter gleichen miteinander auf Augenhöhe ab, wie ihre jeweiligen Erwartungen und Angebote zusammenpassen. Sie erkennen, wo zwischen Angebot und Erwartungen noch Lücken bestehen und besprechen, ob und wie diese Lücken zu füllen sind. Für den Mitarbeiter kann sich daraus ein Entwicklungsplan ableiten, der sicherstellt, dass seine Weiterentwicklung auf einen Bedarf im Unternehmen trifft.

Je flexibler Unternehmen und Mitarbeiter aufeinander eingehen können, je weniger sie sich an formalen Rollen- und Anforderungsbildern orientieren, desto besser gelingt naturgemäß die gemeinsame Weiterentwicklung. Aber das ist wieder ein eigenes Thema.

Bei Fragen zu konkreten Instrumenten oder professioneller Unterstützung lasse ich mich natürlich gerne ansprechen – gerne über das Kommentarfeld im Blog oder per Mail an iseke@rundstedt.de.