Wie führt man einen erfolgreichen Dialog über Potentialentwicklung mit Mitarbeitern?

Brave New Work

Diese Frage bekam ich gestern auf Twitter gestellt. Natürlich gibt es dazu keine allgemeingültige Antwort oder gar eine Art ‚Kochrezept‘. Die Literatur zum Thema ist unübersehbar. Dennoch versuche ich mich an ein paar einfachen Empfehlungen.

Allein die Frage zu stellen ist ein erster wichtiger Schritt. Viele Unternehmen und Führungskräfte machen sich keine Gedanken darüber, ob und wie ein Dialog mit ihren Mitarbeitern  (hier und im folgenden verwende ich im Interesse der Lesbarkeit die männliche Formulierung. Gemeint sind immer Männer und Frauen. Bei Ausnahmen weise ich darauf hin.) über Entwicklungsmöglichkeiten Sinn macht, andere halten das für überflüssig. Aber auch für dieses Thema gilt der Spruch von Mark Twain: „Wer nicht genau weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“ Will heißen: wenn Unternehmen und Mitarbeiter keine gemeinsame Vorstellung davon entwickeln, wo und wie der Mitarbeiter seine Fähigkeiten, Potentiale und Neigungen sinnvoll einbringen kann und welche…

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10 Erfolgsfaktoren für Führungskräfte in einer VUKA-Welt

Die Arbeitswelt ist in einem fortwährenden Wandel und die Geschwindigkeit und Heftigkeit der Veränderungen und deren Einflüsse auf unternehmerische Entscheidungen werden immer weiter zunehmen. „Agilität“, „Arbeit 4.0“, „disruptiver Wandel“ und viele andere Buzz Words sind in aller Munde und sollen unterstreichen, wie anders die Arbeitswelt heute ist als vor einigen Jahren und welche unvorstellbare Veränderungen noch entstehen werden. Das „Internet der Dinge“, „3D-Druck“, „Big Data“ werden als Megatrends beschrieben, die die Arbeitswelt tiefgreifend verändern und ganze Industrien erschüttern werden. Oft werden alle diese Veränderungen und Entwicklungen unter dem Begriff „VUKA-Welt“ (Volatil, Unsicher, Komplex, Ambivalent; im englischen Original volatile, uncertain, complex, ambiguous) zusammengefasst.

Interessanter Weise fällt es aber vielen Führungskräften schwer zu beschreiben, wie denn diese Veränderungen ihren Verantwortungsbereich beeinflussen und welche Anforderungen an ihr Führungsverhalten sich daraus ergeben. Insbesondere im mittelern Management erlebe ich immer wieder die Einstellung: „Die Strategie wird in der Unternehmensspitze gemacht. Ich muss das umsetzen, was oben entschieden wird und dafür sorgen, dass mein Team ordentliche Ergebnisse liefert.“ „Veränderungen in der Arbeitswelt haben keinen großen Einfluss auf meine Rolle.“ „Unsere Produkte und Dienstleistungen werden auch in Zukunft gebraucht. Deshalb müssen wir uns keine großen Gedanken über Veränderungen machen. Und wenn, werden wir rechtzeitig die nötigen Schritte unternehmen.“

Dabei wird allerdings ignoriert, dass es für eine Anpassung oder selbst das Herumreißen eines Ruders viel zu spät ist, wenn die Auswirkungen des industriellen Wandels spürbar werden. Dazu ein paar Beispiele:

In den vergangenen Jahren haben wir eine Reihe von internationalen Marktführern plötzlich straucheln oder sogar weitgehend verschwinden sehen, weil ihr Kernmarkt sich plötzlich disruptiv verändert hat. Kodak („Unsere Filme werden immer besser sein als digitale Bilder“) oder Nokia („Kein Mensch möchte sich einen Bildschirm ans Ohr halten. Telefone sind zum Telefonieren gedacht.“) gehören dabei zu den spektakulärsten Beispielen. Die Deutsche Bahn kämpft mit massiver Verlusten durch die Fernbus-Konkurrenz, ausgelöst durch zwei Studenten in Offenbach, die mit einem zunächst kleinen Startup-Unternehmen ein Monopol-Gesetz gekippt haben. Aber auch ganze Industrien geraten durch Veränderungen unter Druck, so dass auch Mittelständler und Kleinunternehmen betroffen sind. Uber zerstört den Taxi-Markt, HRS und andere Reiseportale haben der Reisebüro-Branche massiv zugesetzt und für weitere Branchen wie die Automobil- oder die Banking-Branche kündigen sich massive Veränderungen an. Wir kaufen online ein und folgen dabei Empfehlungen von Facebook oder Amazon. Wir erledigen unsere Bankgeschäfte online und selbst unsere Kreditanträge werden automatisch bearbeitet. In allen Branchen wird der Mittelbau der Wertschöpfungskette z.B. Verwaltung und Logistik zunehmend automatisiert und verschwinden und mit ihnen Tausende von Tätigkeitsprofilen und Millionen von Jobs. Gleichzeitig werden neue Produkte, neue Technologien oder ganze neue Wirtschaftszweige Stellenprofile mit neuen Kompetenzen und neuen Fähigkeiten hervorbringen und neue Jobs werden entstehen.

Das hat Konsequenzen für die Zusammenarbeit von Unternehmen und ihren Mitarbeitern. Einerseits können Unternehmen immer weniger darauf vertrauen, dass sie die Fachkenntnisse ihrer Mitarbeiter langfristig benötigen, andererseits dürfen sie nicht darauf setzen, immer rechtzeitig neue Mitarbeiter mit den passenden Fertigkeiten rekrutieren zu können. Arbeitnehmer werden sich damit auseinandersetzen müssen, dass ihr Arbeitsplatz nicht dauerhaft sicher ist und dass sie eher projektweise für begrenzte Zeiträume eingestellt oder gebucht werden und sie gegebenenfalls mehrere Teilzeit-Aufträge parallel bearbeiten müssen. Sie werden deutlich mehr Anstrengungen unternehmen müssen, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse weiterzuentwickeln, um für den Arbeitsmarkt attraktiv zu sein.

Gleichzeitig wird der Arbeitsmarkt der Zukunft aber auch Freiräume schaffen. In einer hyper-vernetzten Welt ist es längst nicht mehr wichtig, wann und wo man arbeitet. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer nicht an einen Standort gebunden sind und damit die Auswahl potentieller Jobs größer wird. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie in einem größeren Wettbewerb um Talente stehen werden als jemals zuvor. Auch sie müssen große Anstrengungen unternehmen, um für Arbeitnehmer attraktiv zu sein, damit sie im Kampf um die besten Talente eine Chance haben.
Was bedeutet das für Führungskräfte? Klassische Führungsaufgaben im mittleren Management werden wegfallen oder an Bedeutung verlieren. Klassische Managementaufgaben wie das Anweisen und Überwachen von Aufgaben, das Steuern von Produktionsprozessen, Personalmanagement, Leistungsbeurteilung oder Personalentwicklung werden entweder automatisiert oder schlicht nicht mehr gebraucht, da keine langfristigen Vorhersagen oder langfristigen Bindungen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern mehr möglich sind.

Dafür gewinnen andere Aufgaben an Bedeutung, um als Führungskraft einen Mehrwert für Mitarbeiter und für den Unternehmenserfolg liefern zu können. Hier sind die zehn wichtigsten Kompetenzen, um als Führungskraft in einer VUKA-Welt erfolgreich sein zu können:

1. Seien Sie anpassungsfähig

Die VUKA-Welt ist eine Neue Welt. Es gibt keine Landkarten, ausgetretene Pfade oder Fremdenführer. Als Führungskraft sollten Sie sich in unklaren Situationen und auf unbekanntem Terrain wohlfühlen. Sie werden immer öfter in Situationen kommen, die Sie noch nie erlebt haben, und dennoch müssen Sie Ergebnisse liefern können. Lernen Sie agile Methoden wie „Rapid Prototyping“, um schnell abschätzen zu können, ob Ihr Ansatz erfolgreich ist. Halten Sie nicht zu lange an einer Idee fest, wenn sie nicht funktioniert. Vertrauen Sie nicht darauf, dass ein erfolgreicher Weg erfolgreich bleibt, sondern prüfen Sie immer wieder, ob Sie Anpassungen vornehmen oder neue Lösungen entwickeln müssen.

2. Haben Sie eine Vision

Eine Vision ist ein starker Treiber für Sie und Ihr Team. Sie gibt Ihnen eine Richtung, an der Sie Ihr Handeln immer wieder ausrichten können. Eine Vision hat Dauer und unterscheidet agiles Handeln von Beliebigkeit. Auch wenn sich ein einmal gewählter Weg als falsch erweist, kennen Sie das Ziel, an dem Sie einen neuen Ansatz ausrichten können. Auch wenn es eine Vision für das Gesamtunternehmen gibt, machen Sie sich die Mühe, diese auf eine Vision für Ihren Verantwortungsbereich herunterzubrechen. Gerade Ihr Team braucht diese Richtschnur, um zu wissen, wofür sie sich anstrengen und gegebenenfalls von gescheiterten Ideen verabschieden müssen.

3. Seien Sie optimistisch

Optimistische Menschen sehen Gelegenheiten, wo Pessimisten Probleme identifizieren. Sind Sie mit einer Herausforderung konfrontiert, für die es bisher keine Lösung gibt? Seien Sie der erste, der eine Lösung entwickelt und gewinnen Sie dadurch Wettbewerbsvorteile für Ihr Team und Ihr Unternehmen. Versuchen Sie, ein Stück in die Zukunft zu schauen und Probleme vorherzusehen, während Sie gleichzeitig die Gegenwart im Blick behalten. Das lässt sie schneller bessere Lösungen entwickeln als andere.

4. Treiben Sie Veränderungen, statt sich von ihnen treiben zu lassen

Wenn Sie die Zukunft selbst im Blick haben und anstehende Veränderungen vorhersehen, können Sie notwendige Anpassungen und Veränderungen in Ihrem Team in kleine, nachvollziehbare Schritte unterteilen, statt später von einem „Big Bang“ überrollt zu werden. Suchen Sie die Balance zwischen den äußeren Rahmenbedingungen, den Bedürfnissen und Vorstellungen Ihrer Mitarbeiter und Ihren eigenen Zielen. Sie haben so die Chance, Prioritäten zu setzen, Ihre Mitarbeiter zu beteiligen und damit eine größere Zustimmung und eine höhere Motivation im Team zu erreichen.

5. Seien Sie selbstkritisch

Sie können nur erfolgreich sein, wenn Ihre eigenen Visionen und Wertvorstellungen eine große Schnittmenge mit den Visionen und Werten Ihres Unternehmens haben. Hinterfragen Sie regelmäßig Ihr Handeln vor diesem Hintergrund. Achten Sie auf mögliche blinde Flecken. Es hilft, auch Ihre Mitarbeiter um Feedback zu bitten. Vermeiden Sie aber auch, sich zu verbiegen. Nur so wirken Sie authentisch für Ihr Team und können Ihre Wirkung als Führungskraft entfalten.

6. Lernen und ent-lernen Sie

In einer VUKA-Welt wird nichts mehr fertig. Es gibt kein Ziel, das Sie erreichen und sich dann ausruhen können. Stetige Veränderungen und Weiterentwicklungen machen es erforderlich, ständig neugierig zu sein und die Bereitschaft zu haben, Neues und Unbekanntes auszuprobieren. Gleichzeitig ist es oft wichtig, sich von bewährten Vorgehensweisen zu verabschieden und zu „ent-lernen“, um den Weg für neue erfolgreiche Ansätze freizumachen. Gewöhnen Sie sich an, in kleinen schnellen Schritten voranzukommen und nach jedem Schritt zu prüfen, ob er Sie in die richtige Richtung bringt.

7. Suchen Sie Rat und Austausch

Beraten Sie sich mit anderen, vor allem mit Ihrem Team, aber auch mit Menschen außerhalb Ihrer Organisation. In manchen Branchen beginnen selbst Wettbewerber, sich miteinander zu beraten und sich gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Bauen Sie ein starkes Netzwerk um sich herum auf, von dessen Wissen und Erfahrungen Sie bei der Entwicklung neuer Ideen und bei der Lösung neuer Herausforderungen profitieren können. Teilen Sie Ihr eigenes Wissen und Ihre Erkenntnisse freigiebig, um Ihr Netzwerk zu stärken.

8. Behalten Sie Ihre Kunden fortwährend im Blick

Verlieren Sie bei allen internen Herausforderungen Ihre Kunden (egal, ob außerhalb oder innerhalb Ihres Unternehmens) nicht aus dem Blick. Machen Sie sich fortwährend klar, dass Ihr Unternehmen nur erfolgreich sein wird, wenn es den Kunden bestmögliche Lösungen bietet. Hören Sie Ihren Kunden zu und bemühen Sie sich, ihre Probleme und Anforderungen wirklich zu verstehen. Konzentrieren Sie sich darauf, langfristige Kundenbeziehungen zu etablieren, indem Sie Ihren Kunden fortwährend Mehrwert liefern.

9. Entwickeln Sie Ihre Mitarbeiter

In einer VUKA-Welt sind Mitarbeiter gefordert, ihre Kenntnisse fortwährend weiterzuentwickeln und sich dabei am Bedarf ihres Unternehmens uns seiner Kunden zu orientieren. Mitarbeiter müssen in der Lage sein, trotz sich schnell verändernden Rahmenbedingungen, Team- und Arbeitskonstellationen und anderen Anforderungen motiviert und leistungsfähig zu bleiben.
Sie als Führungskraft sollten sich darauf konzentrieren, eine team- und lernförderliche Umgebung zu schaffen, um diese Fähigkeiten und Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter fördern zu können. Dies gelingt nicht durch Hierarchie, Anweisungen oder Trainings, sondern durch Inspiration und Kooperation.

10. Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern

In einer VUKA-Welt lässt sich Unklarheit und Unsicherheit nicht vermeiden. Dennoch sollte es Ihr Anspruch sein, fortwährend Transparenz über die aktuelle Situation zu schaffen und diese in Beziehung zu Vision, Werten und Strategie des Unternehmens zu setzen. Helfen Sie Ihren Mitarbeitern, daraus Konsequenzen für das eigene Handeln abzuleiten. Durch Kommunikation auf Augenhöhe bauen Sie Vertrauen auf und schaffen damit eine Basis für motiviertes und effizientes Arbeiten Ihres Team in einer VUKA-Welt.

11. Verlassen Sie sich nicht auf Ratgeber

Erinnern Sie sich: für eine VUKA-Welt gibt es keine verlässliche Landkarte und keine verlässlichen Regeln. Neue Situationen entstehen oft überraschend und erfordern neue Lösungen und neue Maßnahmen. Deshalb soll auch diese Liste nur eine Anregung geben. Seien Sie bereit, Bewährtes hinter sich zu lassen und mutig Neues auszuprobieren. Haben Sie keine Angst vor Fehlern, aber lernen Sie daraus und machen es das nächste Mal wieder ein bisschen anders. Behalten Sie dabei die gemeinsam geteilte Vision, die Werte und Ziele Ihres Unternehmens im Blick und richten Ihr Handeln und Ihre Anforderungen an Ihr Team immer wieder neu daran aus. Dann werden Sie auch in einer VUKA-Welt als Führungskraft erfolgreich sein.

1 neue Woche, 7 neue Gründe. Drei.

Meine Twitter-Aktion zur Unterstützung von AugenhöheWege: Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen neuen Grund, das neue Filmprojekt des Augenhöhe-Teams zu unterstützen. Heute, am drittenTag, kommt

Grund Drei: Der erste Film wirkt

Das kann ich einerseits von mir selbst bestätigen, aber auch aus den vielen Gsprächen, die ich mit vielen Menschen in den letzten 12 Monaten geführt habe.

Wie zeigt sich die Wirkung? Eins ist irgendwie immer gleich. Wenn du Menschen fragst: „Was hat der Film dir gebracht?“, fangen die Augen an zu leuchten und die Menschen sagen: „Genau so sollte es sein. So wünsche ich mir das auch.“ Wenn du dann weiter fragst: „Was denn?“, werden die Antworten unterschiedlich, weil jeder eine andere Sehnsucht hat, die aber im Film befriedigt wird. Und das ist total spannend.

Was hat der Film mir gebracht? Ich habe gelernt, dass ‚Augenhöhe‘ genau das Führungsverhalten beschreibt, das ich spüre und im Dialog mit meinen Kollegen umsetzen möchte. Ich habe bisher nicht gelernt, das genau zu beschreiben, aber ich habe gelernt, mein Führungsverhalten daraufhin zu prüfen, ob es sich nach Augenhöhe anfühlt.

Für einen Kopfmenschen wie mich ist das eine ziemliche Herausforderung, nicht genau beschreiben oder in ein Modell gießen zu können, wie ich arbeiten möchte. Natürlich fallen mir Versatzstücke ein wie „Verantwortung übertragen“, „Kollege statt Chef sein“, „Anerkennung zeigen“, „füreinander da sein“, „…“, aber das kratzt nur an der Oberfläche. Ich habe aber aus Gesprächen mit anderen gelernt, dass es oft reicht, von einem Umgang auf Augenhöhe zu sprechen, und man hat das Gefühl eines Einvernehmens. Ziemlich cool!

Dass ich das so empfinden und in einem Wort ausdrücken kann, verdanke ich nicht zuletzt dem Augenhöhe Film-Team. Deshalb bin ich jetzt auch mehr als neugierig, was ich aus dem zweiten Film lernen werde.

Und das kann ich natürlich nur, wenn das Funding zusammenkommt. Also tragt fleißig bei – ihr profitiert auf jeden Fall auch!

Noch nicht ganz überzeugt? Dann schaut doch mal hier oder wartet zur Not auf meinen Grund Vier. Morgen.

1 neue Woche, 7 neue Gründe. Drei. Preview. :-)

Meine Twitter-Aktion zur Unterstützung von AugenhöheWege: Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen neuen Grund, das neue Filmprojekt des Augenhöhe-Teams zu unterstützen. Heute, am drittenTag, kommt

Grund Drei: Der erste Film wirkt

Das kann ich einerseits von mir selbst bestätigen, aber auch aus den vielen Gesprächen, die ich mit vielen Menschen in den letzten 12 Monaten geführt habe.

Wie zeigt sich die Wirkung? Das lest ihr morgen auf meinem Blog.Falls euch das zu lästig ist, jedes Mal aus Twitter hierher zu klicken, könnt ihr meinem Blog auch folgen. Probiert’s mal – tut gar nicht weh!

1 neue Woche, 7 neue Gründe. Zwei.

Meine Twitter-Aktion zur Unterstützung von AugenhöheWege: Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen neuen Grund, das neue Filmprojekt des Augenhöhe-Teams zu unterstützen. Heute, am zweiten Tag, kommt

Grund Zwei: Der erste Film erklärt nichts

…und will auch gar nichts erklären. Er will einfach nur zeigen, wie Unternehmen auf Augenhöhe agieren. Und das ist seine große Stärke. Ich habe heute noch einmal durch eine Reihe von Beiträgen aus der letztjährigen Aktion geblättert und bin immer noch verblüfft, wie die Idee für den Film entstanden ist – und wie sie funktioniert:

Das Team versuchte, beobachtbares Verhalten auf Augenhöhe zu beschreiben und tat sich damit schwer. Bis einer auf die Idee kam: „Moment – wenn es um beobachtbares Verhalten geht. warum beobachten wir es nicht einfach und filmen es, anstatt zu versuchen, es in Worte zu fassen?“ Wen die Historie interessiert, der kann sie z.B. in einem Interview mit Daniel Trebien nachhören.

Der große Charme dieses Filmprojekts ist, dass auf diese Weise gar kein Widerspruch entstehen kann: da er nichts erklärt, kannn auch niemand anderer Meinung sein. Er zeigt – und dadurch ist jeder Zuschauer eingeladen, seine Beobachtungen selbst zu deuten. Wirklich spannend finde ich, dass jeder Zuschauer (zumindest jeder, mit dem ich bisher gesprochen habe, und das sind ziemlich viele) in den gezeigten Situationen Augenhöhe erkennt. Das sind oft sehr bewegende Momente.

Ich bin sicher, dass auch der zweite Film auf die gleiche Weise wirkt und dass er deshalb genauso wichtig sein wird wie der erste.

Das klappt aber nur, wenn das Funding zusammen kommt. Auch dein Beitrag zählt. Schau mal nach, wie du beitragen kannst:

https://www.startnext.com/augenhoehewege

Noch nicht überzeugt? Dann komm doch einfach morgen nochmal vorbei und lies Grund DREI.

1 neue Woche, 7 neue Gründe. Eins.

Meine Twitter-Aktion zur Unterstützung von AugenhöheWege: Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen neuen Grund, das neue Filmprojekt des Augenhöhe-Teams zu unterstützen. Heute, am ersten Tag, kommt

Grund Eins: Der erste Film ist fertig geworden

Klingt banal, ist aber gar nicht so selbstverständlich. Nicht nur ist letztes Jahr – für Viele überraschend – die notwendige Funding-Summe zusammengekommen, sondern ist das Projekt dann auch innerhalb der geplanten Zeit umgesetzt worden und der Film kam am 30. Januar 2015 im Museum der Arbeit in Hamburg zur Uraufführung. Und ist seitdem dutzendfach in Deutschland und der Welt aufgeführt und diskutiert worden.

Ich bin also ziemlich sicher, dass auch der zweite Film finanziert und fertig wird. Wer also darüber nachdenkt, das Projekt zu unterstützen, kann sicher sein, dass seine Unterstützung das geplante Ziel erreicht.

Falls das noch nicht überzeugt, hilft morgen vielleicht Grund Zwei.

Eine Woche, sieben Gründe

Oder: warum es sich lohnt, AugenhöheWege zu unterstützen

Letztes Jahr bin ich auf Twitter einem kleinen Projekt begegnet, das von einer kleinen Gruppe mir unbekannter Menschen vorgestellt wurde: diese Menschen versuchten, mittels Crowdfunding Geld für einen Film einzusammeln, der zeigen sollte, wie Unternehmen und Mitarbeiter gut miteinander umgehen. Für mich war zu dem Zeitpunkt Twitter neu, Crowdfunding kannte ich ebenfalls nicht und unter dem Projekt konnte ich mir auch nicht wirklich etwas vorstellen – dennoch blieb ich hängen. Warum?

Es war der Name des Projekts: ‚Augenhöhe – Film und Dialog‘.

  • Der Begriff ‚Augenhöhe‘ schien genau zu beschreiben, wie ich mir das Verhältnis zwischen mir une meinen Mitarbeitern vorstelle
  • ‚Film‘ klang spannend und verwegen zugleich: nicht beschreiben, wie Augenhöhe funktioniert, sondern es sichtbar machen
  • Und ‚Dialog‘ klang ebenfalls verführerisch, da ich seit jeher der Überzeugung bin, dass ein Austausch mit Vielen bessere Ergebnisse liefert, als alleine vor sich hin zu hirnen

Ich wollte mehr wissen und überwies einen ersten kleinen Betrag. Der Rest ist Legende.🙂

Das Augenhöhe-Team und eine wachsende Zahl von Unterstützern brachte eine Vielzahl unterschiedlicher Aktionen auf den Weg, um das Projekt bekannt zu machen und weiter Unterstützer zu finden. Einer meiner Beiträge hieß ‚1 Woche, 7 Gründe‘. Eine Woche lang brachte ich jeden Tag einen neues Argument, warum sich die Unterstützung des Projekts lohnt.

Jetzt, ein Jahr später, macht sich das gleiche Team auf, einen zweiten Film zu drehen und diesen auch wieder durch Crowd Funding zu finanzieren. Für mich Anlass, Bilanz zu ziehen und mir die Frage zu stellen: sollte das zweite Filmprojekt auch wieder unterstützt werden? Diese Frage einfach mit „ja“ zu beantworten ist richtig, aber ein bisschen einfach. Deshalb startet also diese Woche meine Aktion

Eine neue Woche, sieben neue Gründe

Letztes Mal bin ich mit sieben kurzen Tweets ausgekommen, dieses Mal möchte ich immer auch ein bisschen zurückblicken und das Geschehen der letzten 12 Monate aus meiner persönlichen Perspektive beleuchten. Deshalb werden meine sieben neuen Beiträge ein bisschen ausführlicher ausfallen. Also veröffentliche ich sie hier in meinem Blog und verlinke sie auf Twitter.

In diesem Sinne: die Kniebeugen zum Aufwärmen sind gemacht, die Vorrede ist geschrieben und die ersten beiden guten Gründe habe ich im Kopf. Beste Voraussetzungen, morgen den ersten guten Grund zu veröffentlichen. Stay tunded!🙂

Wer so lange nicht warten kann und das Projekt gleich unterstützen möchte, kann das jetzt sofort hier tun. Dass das sinnvoll und lohnend ist, steht für mich völlig außer Frage.

AugenhöheWege